Highlights des Tages
Römische Orte

Konstantinbasilika Augusta Treverorum - Trier
Rheinland-Pfalz/Landkreis Trier

Basilika des Kaisers Konstantin in Trier - eines der am besten erhaltenen Gebäude aus der römischen Antike

Konstantinbasilika Augusta Treverorum - Trier

Bewertung:

Insgesamt ein sehr schlichter Bau, aber sehr sehenswert

Bewertungsnote: 1


Lateinischer Name:

Augusta Treverorum

Geschichte:

Die Konstantinbasilika wurde für die Residenz der römischen Kaiser in Trier zwischen 305 und 311 n.Chr. erbaut. Sie diente zu dieser Zeit als Audienzhalle. Die Basilika hatte eine Grundfläche von 74x32,5 m. Zur Ausstattung gehörte auch eine Fußbodenheizung. Der Innenraum war mit Marmor und Malereien gestaltet. Angeschlossen waren sowohl Verwaltungsbauten wie auch eine Residenz. Im Jahre 902 gelangte die zwischenzeitlich abgebrannte Ruine an den Bischof von Trier. Danach wurden auch bauliche Veränderungen vorgenommen. Im 17. Jhdt. wurden die Ost- und Südwand eingerissen und damit für den nebenanliegenden Palais ein Innenhof geschaffen. Im Jahr 1856 wurde die Basilika in als evangelische Kirche in ihrer ursprünglichen Größe wieder eingeweiht. Der heutige Bauzustand stammt damit nur noch zum Teil aus der Antike. Das Gebäude ist seit dem 19. Jhd. eine evangelische Kirche. Es gehört zum UNESCO Welterbe.4

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Lage:

Die Konstantinbasilika liegt am Willy-Brandt-Platz im Südosten des Stadtzentrums von Trier.

Aktuell zu sehen/archäologische Stätte:

Besichtigt werden kann der Innenraum der Basilika.

Kastell Eining Abusina - Kohortenkastell am raetischen Ende des Limes
Bayern/Landkreis Kelheim

sehr sehenswertes Kohortenkastell mit konservierten Mauerresten

Kastell Eining Abusina - Kohortenkastell am raetischen Ende des Limes

Bewertung:

Insgesamt bietet dieses Kastell einen sehr guten Überblick und ist sehr sehenswert.

Bewertungsnote: 1


Lateinischer Name:

Abusina

Geschichte:

Das Kastell wurde zuerst als Holz-Erde Konstruktion ca. 80 n.Chr. errichtet. Danach erfolgten diverse Umbauten bis in das 5. Jhd. In der spätantiken Zeit wurde noch ein stark befestigter Teil des Kastells genutzt. Den größten Teil der Nutzungszeit des Kastells war dort die cohors III Britannorum equitata stationiert (also ca. 600 Mann, mit ca. einem Viertel Reiter). Auf der heutigen Straße ggü. lag der Vicus (Dorfsiedlung). Vor dem Kastell befinden sich ein Rasthaus (mansio) und ein Bad. Das Kastell Abusina ist eines der beiden Kastelle am Ende des Limes, oberhalb der Donau. Eine direkte Sichtverbindung zum Limes bestand nicht. Dafür stand auf dem nahe gelegenen Weinberg (s. dort) ein Wachturm zur Verfügung. Temporär war in der Nähe (s. dort) eine Vexillation (Abteilung) der III. Legio Italica aus Regensburg stationiert.14

Lage:

Das Kastell befindet sich südlich knapp außerhalb des Ortes Eining, oberhalb der Donau.

Aktuell zu sehen:

Zu sehen sind die konservierten Mauerreste und Infotafeln (auch im Zusammenhang mit dem UNESCO Welterbe Limes). Jährlich findet hier im August unter dem Motto 'Salve Abusina' Bayerns größtes Römerfest statt. Die Funde von Abusina befinden sich im Archäologischen Museum Kelheim, im Stadtmuseum Landshut und in der Prähistorischen Staatssammlung in München.
Weiteres zum Limes unter Limes in Deutschland - UNESCO Welterbe. Dieses Ziel gehört zum Abschnitt an der Donau des Raetischen Limes in Bayern.

Besichtigung:

Die Anlage lädt zu einem ausführlichen Rundgang ein. Von einem Aussichtsturm aus lässt sich das Gelände gut einschätzen. Auch wenn davon nichts mehr zu sehen ist: Auf der anderen Seite der Straße befand sich der Vicus des Kastells. Am anderen Ortsausgang Einings befand sich temporär ein Vexillationslager der III. Legion und etwas weiter nördlich auf dem Weinberg ein Tempel und ein Wachturm. Auf der anderen Seite der Donau (im Sommerhalbjahr per Fähre zu erreichen) liegen diverse weitere Ziele, s.u.

Infos im Int

RömerMuseum Weißenburg - Bayerisches Limesinformationszentrum
Bayern/Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

RömerMuseum Weißenburg - Bayerisches Limesinformationszentrum

RömerMuseum Weißenburg - Bayerisches Limesinformationszentrum

Bewertung:

Insgesamt sind die römischen Funde/Orte in Weißenburg sehr sehenswert.<

Bewertungsnote: 1


Lateinischer Name:

Biriciana

Geschichte:

siehe hierzu beim Kastell Biriciana Weißenburg.

Lage:

Das Museum liegt im Stadtzentrum von Weißenburg.

Aktuell zu sehen:

Weißenburg ist der bedeutendste römische Standort am Limes (s.a. Kastell und Thermen). In Weißenburg befindet sich das RömerMuseum mit dem bayerischen Limesinformationszentrum. Zu sehen sind diverse Funde aus der Gegend.
Weiteres zum Limes unter Limes in Deutschland - UNESCO Welterbe. Dieses Ziel gehört zum Raetischen Limes in Bayern. Aufnahmen mit Genehmigung des RömerMuseums Weißenburg als Zweigmuseum der Archäologischen Staatssammlung München

Jupitergigantensäule in Rottenburg am Neckar
Baden-Württemberg/Landkreis Tübingen

Freigelände in Rottenburg (Sumelocenna) mit einer Jupitergigantensäule

Jupitergigantensäule in Rottenburg am Neckar

Bewertung:

Insgesamt sehenswert

Bewertungsnote: 2


Lateinischer Name:

Sumelocenna

Geschichte:

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Aktuell zu sehen:

Rottenburg am Neckar hieß zur römischen Zeit Sumelocenna. Aus dieser Zeit gibt es in der Stadt diverse Überreste. In dem hier beschriebenen Park können neben einer Jupitergigantensäule und diversen weiteren römischen Artefakten auch ein kreuzförmiges Wasserbecken (das als repräsentative Anlage wohl zu einer Stadtvilla gehörte) und der Rest der römischen Wasserleitung besichtigt werden. Eine weitere Fundstelle in Rottenburg liegt bei den Koordinaten 48.478116, 8.931724; dort kann man die Reste einer Mauer sehen. Zu Sumelocenna siehe auch den Artikel zum dortigen Museum. Sumelocenna war zu römischer Zeit ein Civitas-Hauptort.

römische Aquäduktbrücke in Mechernich Vussem
Nordrhein-Westfalen/Landkreis Euskirchen

in Mechernich Vussem existiert eine Aquäduktbrücke der römischen Eifelwasserleitung nach Köln

römische Aquäduktbrücke in Mechernich Vussem

Bewertung:

Interessant! Äußerst selten!<

Bewertungsnote: 2


Lateinischer Name:

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Geschichte:

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Lage:

Die Brücke liegt östlich des Ortsteils Vussem von Mechernich.

Aktuell zu sehen:

Zu besichtigen ist hier der Rest einer Aquäduktbrücke der römischen Eifelwasserleitung. Die Brücke war ursprünglich 80 m lang und bis zu 10 m hoch. Zu sehen ist heute noch ein hoch aufragender Teil am Anfang der Brücke. In der Nähe befindet sich auch noch ein Einstiegs- und Revisionsschacht. Vor Ort befinden sich Infotafeln. Man in einigen Bereichen auch noch Originalmauerwerk sehen. Die Fortsetzung der Brücke auf der Hangseite unterirdisch kann ebenfalls noch gesehen werden.110