Limes in Deutschland - UNESCO Welterbe

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Limes in Deutschland - UNESCO Welterbe

Kurzbeschreibung: Übersichtsartikel zum Obergermanisch-Raetischen Limes und Neckar-Odenwald-Limes

Ort: diverse Orte

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Limes in Deutschland - UNESCO Welterbe

Einführung

Der Limes ist sicherlich neben der Porta Nigra in Trier das bekannteste römische Baudenkmal in Deutschland. Er ist seit 2005 Welterbe der UNESCO. Der Obergermanisch-Raetische Limes verläuft als Grenze der ehemaligen römischen Provinzen Raetia und Germania Superior durch die Bundesländer Bayern (Raetia), Baden-Württemberg (Raetia und Germania Superior), Hessen (Germania Superior) und Rheinland-Pfalz (Germania Superior). Dies gilt für die Anlage an Land. Dazu kommt der sogenannte nasse Limes mit den Flußgrenzen Donau, Main und Rhein. Im Jahr 2021 wurden auch der Niedergermanische Limes und der Donaulimes in der Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.

UNESCO Welterbe

Der Obergermanisch-Raetische Limes befindet sich auf der Liste des UNESCO Welterbes als Teil der Welterbestätte 'Grenzen des Römisches Reichs': UNESCO-Welterbe Grenzen des Römischen Reiches und Frontiers of the Roman Empire.
Nach der Varus-Schlacht und dem Verlust von 3 Legionen befand sich die Grenzlinie Roms bei Rhein und Donau. Deutlich später wurde die Grenze auf die Linie des obergermanisch-raetischen Limes vorgeschoben. Dabei entstanden verschiedene Ausbaustufen vom Postenweg an einer Schneise im Wald über Holzpalisaden bis zur Stein-Bauweise. Begonnen hat dies wohl um 110/120 n.Chr. und dann bis 160/170 n.Chr. die letzte Stufe erreicht. Am Limes befanden sich zahlreiche Wachtürme, von denen in etlichen Fällen noch Überreste, Rekonstruktionen oder Nachbauten erhalten sind. Im Hinterland befanden sich zahlreiche Kastelle, in denen normalerweise Auxiliartruppen stationiert waren. Die Größe der Kastelle unterschied sich deutlich vom Kastell für einen Numerus (zwei Centurien, also ca. 160 Mann) bis zum Alenkastell in Aalen mit ca. 1.000 Mann. Dazu kommt noch die Stationierung von Legionen an der Grenze (Regensburg) oder im Hinterland (Mainz). Um die Kastelle bildete sich im Regelfall eine Zivilsiedlung (vicus) aus. Das ganze hatte damit auch eine erhebliche wirtschaftliche Auswirkung für die Region.
Bereits im 2. Jhd. n.Chr. wurde die Grenzsicherungsfunktion des Limes durch die Alamanneneinfälle erheblich belastet. Als Konsequenz wurde z.B. in Regensburg eine Legion stationiert. Der Niedergang des Limes begann im 3. Jhd. n.Chr. mit einem allmählichen Abzug von Truppen für andere Aufgaben. Dem stand gleichzeitig ein wachsender Druck von außen durch feindliche Stämme gegenüber. Um und nach 250 n.Chr. wurde der Limes zum größten Teil aufgegeben und die Grenze wieder auf die Flußgrenzen verlegt.

Die Koordinaten gelten für das Kohortenkastell Abusina.44 Der zweite (und ältere) außer dem vorstehend aufgeführten Obergermanisch-Raetischen Limes ist der Neckar-Odenwald-Limes. Dieser stellt in Baden-Württemberg eine ältere Linie dar, die dann von dem östlich vorgeschobenen Obergermanischen Limes abgelöst wurde. Der Niedergermanische Limes stellt (als Flußgrenze) die Verlängerung bis zur Nordsee dar, ebenso stellt in der anderen Richtung der Donaulimes die Verbindung von Raetia nach Noricum dar.


Inhalte

1. Orte am Limes (Obergermanisch-Raetischer Limes)

1.1 Kastelle

1.1.1 Bayern bis Baden-Württemberg (Raetischer Limes, Donau bis Main)
1.1.2 Baden-Württemberg bis Bayern (Obergermanischer Limes - bis Main)
1.1.3 Hessen bis Rheinland-Pfalz (Obergermanischer Limes - Main bis Rhein)

1.2 Wachtürme und sonstige Anlagen

1.2.1 Bayern bis Baden-Württemberg (Raetischer Limes, Donau bis Main)
1.2.2 Baden-Württemberg bis Bayern (Obergermanischer Limes - bis Main)
1.2.3 Hessen bis Rheinland-Pfalz (Obergermanischer Limes - Main bis Rhein)

2. Orte, Museen, Thermen, Landgüter (außer vorstehend aufgeführt)

2.1 Bayern bis Baden-Württemberg (Raetischer Limes, Donau bis Main)
2.2 Baden-Württemberg bis Bayern (Obergermanischer Limes - bis Main)
2.3 Hessen bis Rheinland-Pfalz (Obergermanischer Limes - Main bis Rhein)

3. Orte am Limes (Neckar-Odenwald-Limes)

4. Orte am Limes (Niedergermanischer Limes)

5. Orte am Limes (Donaulimes)




1. Orte am Limes (Obergermanisch-Raetischer Limes)

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1.1 Kastelle


1.1.1 Bayern bis Baden-Württemberg (Raetischer Limes, Donau bis Main)


1.1.2 Baden-Württemberg bis Bayern (Obergermanischer Limes - bis Main)

1.1.3 Hessen bis Rheinland-Pfalz (Obergermanischer Limes - Main bis Rhein)

1.2 Wachtürme und sonstige Anlagen


1.2.1 Bayern bis Baden-Württemberg (Raetischer Limes, Donau bis Main)


1.2.2 Baden-Württemberg bis Bayern (Obergermanischer Limes - bis Main)

1.2.3 Hessen bis Rheinland-Pfalz (Obergermanischer Limes - Main bis Rhein)

2. Orte, Museen, Thermen, Landgüter (außer vorstehend aufgeführt)


2.1 Bayern bis Baden-Württemberg (Raetischer Limes, Donau bis Main)


2.2 Baden-Württemberg bis Bayern (Obergermanischer Limes - bis Main)

2.3 Hessen bis Rheinland-Pfalz (Obergermanischer Limes - Main bis Rhein)

3. Orte am Limes (Neckar-Odenwald-Limes)

4. Orte am Limes (Niedergermanischer Limes)

5. Orte am Limes (Donaulimes)

Koordinaten:

Koordinaten Breite: 48.851270

, Koordinaten Länge: 11.771038

Öffnungszeiten:

siehe jeweilige Orte

Typ:

Übersichtsartikel

Sichtbarkeit:

Original sichtbar


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