Highlights des TagesRömische Orte
RömerMuseum Weißenburg - Bayerisches Limesinformationszentrum
Bayern/Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
RömerMuseum Weißenburg - Bayerisches Limesinformationszentrum

Bewertung:
Insgesamt sind die römischen Funde/Orte in Weißenburg sehr sehenswert.<
Bewertungsnote: 1
Lateinischer Name:
Biriciana
Geschichte:
siehe hierzu beim Kastell Biriciana Weißenburg.
Lage:
Das Museum liegt im Stadtzentrum von Weißenburg.
Aktuell zu sehen:
Weißenburg ist der bedeutendste römische Standort am Limes (s.a. Kastell und Thermen). In Weißenburg befindet sich das RömerMuseum mit dem bayerischen Limesinformationszentrum. Zu sehen sind diverse Funde aus der Gegend.
Weiteres zum Limes unter Limes in Deutschland - UNESCO Welterbe. Dieses Ziel gehört zum Raetischen Limes in Bayern.
Aufnahmen mit Genehmigung des RömerMuseums Weißenburg als Zweigmuseum der Archäologischen Staatssammlung München
Konstantinbasilika Augusta Treverorum - Trier
Rheinland-Pfalz/Landkreis Trier
Basilika des Kaisers Konstantin in Trier - eines der am besten erhaltenen Gebäude aus der römischen Antike

Bewertung:
Insgesamt ein sehr schlichter Bau, aber sehr sehenswert
Bewertungsnote: 1
Lateinischer Name:
Augusta Treverorum
Geschichte:
Die Konstantinbasilika wurde für die Residenz der römischen Kaiser in Trier zwischen 305 und 311 n.Chr. erbaut. Sie diente zu dieser Zeit als Audienzhalle. Die Basilika hatte eine Grundfläche von 74x32,5 m. Zur Ausstattung gehörte auch eine Fußbodenheizung. Der Innenraum war mit Marmor und Malereien gestaltet. Angeschlossen waren sowohl Verwaltungsbauten wie auch eine Residenz. Im Jahre 902 gelangte die zwischenzeitlich abgebrannte Ruine an den Bischof von Trier. Danach wurden auch bauliche Veränderungen vorgenommen. Im 17. Jhdt. wurden die Ost- und Südwand eingerissen und damit für den nebenanliegenden Palais ein Innenhof geschaffen. Im Jahr 1856 wurde die Basilika in als evangelische Kirche in ihrer ursprünglichen Größe wieder eingeweiht. Der heutige Bauzustand stammt damit nur noch zum Teil aus der Antike. Das Gebäude ist seit dem 19. Jhd. eine evangelische Kirche. Es gehört zum UNESCO Welterbe.4
89Lage:
Die Konstantinbasilika liegt am Willy-Brandt-Platz im Südosten des Stadtzentrums von Trier.
Aktuell zu sehen/archäologische Stätte:
Besichtigt werden kann der Innenraum der Basilika.
Kastell Eining Abusina - Kohortenkastell am raetischen Ende des Limes
Bayern/Landkreis Kelheim
sehr sehenswertes Kohortenkastell mit konservierten Mauerresten

Bewertung:
Insgesamt bietet dieses Kastell einen sehr guten Überblick und ist sehr sehenswert.
Bewertungsnote: 1
Lateinischer Name:
Abusina
Geschichte:
Das Kastell wurde zuerst als Holz-Erde Konstruktion ca. 80 n.Chr. errichtet. Danach erfolgten diverse Umbauten bis in das 5. Jhd. In der spätantiken Zeit wurde noch ein stark befestigter Teil des Kastells genutzt. Den größten Teil der Nutzungszeit des Kastells war dort die cohors III Britannorum equitata stationiert (also ca. 600 Mann, mit ca. einem Viertel Reiter). Auf der heutigen Straße ggü. lag der Vicus (Dorfsiedlung). Vor dem Kastell befinden sich ein Rasthaus (mansio) und ein Bad. Das Kastell Abusina ist eines der beiden Kastelle am Ende des Limes, oberhalb der Donau. Eine direkte Sichtverbindung zum Limes bestand nicht. Dafür stand auf dem nahe gelegenen Weinberg (s. dort) ein Wachturm zur Verfügung. Temporär war in der Nähe (s. dort) eine Vexillation (Abteilung) der III. Legio Italica aus Regensburg stationiert.14
Lage:
Das Kastell befindet sich südlich knapp außerhalb des Ortes Eining, oberhalb der Donau.
Aktuell zu sehen:
Zu sehen sind die konservierten Mauerreste und Infotafeln (auch im Zusammenhang mit dem UNESCO Welterbe Limes). Jährlich findet hier im August unter dem Motto 'Salve Abusina' Bayerns größtes Römerfest statt. Die Funde von Abusina befinden sich im Archäologischen Museum Kelheim, im Stadtmuseum Landshut und in der Prähistorischen Staatssammlung in München.
Weiteres zum Limes unter Limes in Deutschland - UNESCO Welterbe. Dieses Ziel gehört zum Abschnitt an der Donau des Raetischen Limes in Bayern.
Besichtigung:
Die Anlage lädt zu einem ausführlichen Rundgang ein. Von einem Aussichtsturm aus lässt sich das Gelände gut einschätzen. Auch wenn davon nichts mehr zu sehen ist: Auf der anderen Seite der Straße befand sich der Vicus des Kastells. Am anderen Ortsausgang Einings befand sich temporär ein Vexillationslager der III. Legion und etwas weiter nördlich auf dem Weinberg ein Tempel und ein Wachturm. Auf der anderen Seite der Donau (im Sommerhalbjahr per Fähre zu erreichen) liegen diverse weitere Ziele, s.u.
Infos im Int
römische Aquäduktbrücke in Mechernich Vussem
Nordrhein-Westfalen/Landkreis Euskirchen
in Mechernich Vussem existiert eine Aquäduktbrücke der römischen Eifelwasserleitung nach Köln

Bewertung:
Interessant
Bewertungsnote: 2
Lateinischer Name:
--
Geschichte:
--
Lage:
Die Brücke liegt östlich des Ortsteils Vussem von Mechernich.
Aktuell zu sehen:
Zu besichtigen ist hier der Rest einer Aquäduktbrücke der römischen Eifelwasserleitung. Die Brücke war ursprünglich 80 m lang und bis zu 10 m hoch. Zu sehen ist heute noch ein hoch aufragender Teil am Anfang der Brücke. In der Nähe befindet sich auch noch ein Einstiegs- und Revisionsschacht.110
Thermen am Viehmarkt
Rheinland-Pfalz/Landkreis Trier
die älteste Thermenanlage in Trier in einem Schutzbau

Bewertung:
Auf jeden Fall interessant
Bewertungsnote: 2
Lateinischer Name:
Augusta Treverorum
Geschichte:
Die Thermen wurden als älteste römische Thermenanlage in Trier bereits 80 n. Chr. errichtet. Am stärksten genutzt wurden sie im 3. und 4. Jhdt. Sie waren bis ca. 400 in Benutzung. Anschließend verfielen die Thermen und wurden auch als Steinbruch genutzt.198
Lage:
zentral in Trier am Viehmarktplatz
Aktuell zu sehen:
Zu besichtigen sind Teile der Mauern der Thermen in einem Schutzbau. Die Mauern sind immer noch sehr hoch und umfangreich und vermitteln im Gegensatz zu den Kaiserthermen und den Barbarathermen einen besseren Eindruck von römischen Thermen. Die Thermen werden auch als Veranstaltungsort genutzt.
Veröffentlichung der Fotos mit Genehmigung durch die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz.<