Highlights des TagesRömische Orte
Villa Borg
Rheinland-Pfalz/Landkreis Trier
umfangreich rekonstruierte und sehr sehenswerte römische Villa

Bewertung:
Sehr interessant. Eine der schönsten rekonstruierten Villen in Deutschland!
Bewertungsnote: 1
Lateinischer Name:
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Geschichte:
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Lage:
an der deutsch-französisch-luxemburgischen Grenze
Aktuell zu sehen:
An dieser Stelle wurde bereits in der frühen Kaiserzeit eine erste Villa Rustica erbaut. Nach der Ausgrabung wurden ab 1999 in verschiedenen Bauphasen Teile der Villa rekonstruiert. Rekonstruiert wurden bisher die Taverne und das Villenbad, das Herrenhaus mit der musealen Einrichtung sowie der Innenhof. Der dritte Gebäudeflügel mit Wohn- und Wirtschaftsbereichen wurde 2001 fertiggestellt. Das Torhaus wurde ebenfalls wieder aufgebaut. Ebenfalls rekonstruiert wurden Teile des Mobiliars.199 Insgesamt also ein für Deutschland einmaliges Projekt und auf jeden Fall sehenswert!<
Römersteine Mainz - Teile eines römischen Aquädukts
Rheinland-Pfalz/Landkreis Mainz
Ruinen eines römischen Aquädukts

Bewertung:
Auf jeden Fall sehenswert
Bewertungsnote: 1
Lateinischer Name:
Mogontiacum
Geschichte:
Bereits im Jahr 13 v. Chr. wurde in Mainz ein Lager für zwei Legionen errichtet. Zur Wasserversorgung wurde eine fast 9 km lange Wasserleitung erbaut. Die Leitung wurde zuerst unterirdisch geführt und auf den letzten 3 km als Aquädukt. Die Pfeiler erreichten dabei eine Höhe von bis zu 25 m. Das durchschnittliche Gefälle der Leitung betrug 0,9 %. Daraus ergab sich eine Tagesfördermenge von 6-7000 cbm Wasser.77
Lage:
Die Römersteine befinden sich in der Nähe der Johannes-Gutenberg-Universität und des Universitätsklinikums südwestlich der Altstadt.Aktuell zu sehen/archäologische Stätte:
Das Legionslager in Mainz wurde von einem Aquädukt mit Wasser versorgt. Die Überreste dieses Aquädukts sind die sog. "Römersteine". Diese haben auch in ihrem heutigen Zustand noch eine beachtliche Höhe und erstrecken sich über eine Länge von mehreren hundert Metern.
Besichtigung:
Vom Parkplatz an den Römersteinen in der Kirsteinstraße aus hat man bereits einen direkten Blick. Von da aus kann man in beide Richtungen entlang des Aquädukts wandern. Die Länge der Reihe der Aquäduktpfeiler beträgt ca. 600 m.
Infos im
Römisch-Germanisches Museum - mit vielen Infos und Ausstellungsstücken zum alten Rom
Nordrhein-Westfalen/Landkreis Köln
Museum mit vielen Ausstellungsstücken und wichtigen römischen Funden

Bewertung:
Hochinteressantes Museum, derzeit (leider) noch nicht besichtigt
Bewertungsnote: 1
Lateinischer Name:
Colonia Claudia Ara Agrippinensium
Geschichte:
s. hierzu zu
Lage:
Das Museum liegt in der Kölner Stadtmitte, neben Dom und Hauptbahnhof.
Aktuell zu sehen:
Das Museum wurde 1974 am heutigen Standort (über einer römischen Stadtvilla) als Fusion der römischen und germanischen Abteilung des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums für Vor- und Frühgeschichte eröffnet. Das Museum konzentriert sich auf die Stadt und das Umland von Köln und zeigt mehr als 100.000 Jahre Geschichte im Rheinland von der Altsteinzeit bis in das frühe Mittelalter. Aus der Steinzeit werden Steingeräte, Waffen und handgeformte Keramikgefäße gezeigt. Aus der vorrömischen Bronze- und Eisenzeit sind Funde aus Gräbern und Siedlungen ein wichtiger Punkt. Den Schwerpunkt der Dauerausstellung stellen die Funde aus fast 500 Jahren römischer Stadtgeschichte dar. Wichtige Ausstellungsstücke aus dieser Zeit sind: ein Miniaturbildnis des Kaisers Augustus, das weltberühmte Dionysosmosaik aus dem 3. Jahrhundert n. Chr., das 15 Meter hohe Grabmonument des Legionsveteranen Lucius Poblicius aus dem 1. Jahrhundert n. Chr., der mächtige Steinbogen des Nordtors mit dem Stadtnamen CCAA (Colonia Claudia Ara Agrippinensium). Das Museum hat die weltgrößte Sammlung römischer Glasobjekte. Funde aus der Merowingerzeit runden die Ausstellung ab. (lt. Homepage s.u.)
Infos i
Römische Thermen Weißenburg
Bayern/Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
Römische Thermen Weißenburg - Ausgrabungen der römischen Thermen

Bewertung:
Das ganze ist sehr sehenswert, insbesondere in Kombination mit den anderen römischen Sehenswürdigkeiten in Weißenburg (s. Kastell und RömerMuseum).
Bewertungsnote: 1
Lateinischer Name:
Biriciana
Geschichte:
siehe hierzu beim Kastell Biriciana Weißenburg. Die Thermen wurden wohl schon Ende des 1. Jhdts. n. Chr. gebaut und um die Mitte des 2. Jhdts. deutlich erweitert. Nach 320 n. Chr. wurden nach einer Zerstörung nur noch einzelne Räume genutzt.
Lage:
Die Thermen liegen am westlichen Stadtrand von Weißenburg, in der Nähe des Kastells.
Aktuell zu sehen:
Unter einem Schutzbau befinden sich die großen römischen Thermen in Weißenburg.
Weiteres zum Limes unter Limes in Deutschland - UNESCO Welterbe. Dieses Ziel gehört zum Raetischen Limes in Bayern.
kelten römer museum Manching mit Ausstellungsstücken aus der keltischen und römischen Zeit
Bayern/Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm
Museum in Manching zu den Funden aus dem Kastell Oberstimm, sowie (überwiegend) keltische Sammlung

Bewertung:
Insgesamt sehenswert vor allem wegen des keltischen Teils, die römischen Funde sind eher begrenzt. Die Boote sind auf jeden Fall sehenswert.
Bewertungsnote: 2
Lateinischer Name:
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Geschichte:
In Manching bestand bis in das 2. Jhd. v. Chr. ein großes keltisches Oppidum mit einer großen Wallanlage. In der Nähe von Manching in Oberstimm entstand ein römisches Kastell, das aber aufgrund der Einrichtung des Limes weiter nördlich bald darauf wieder aufgegeben wurde.
Lage:
Das Museum liegt am südlichen Ortsrand von Manching, nicht weit entfernt von der A9.
Aktuell zu sehen:
Das kelten römer Museum in Manching widmet sich überwiegend den Funden aus dem früheren keltischen Oppidum in Manching. Daneben sind Funde aus dem römischen Kastell Oberstimm, insbesondere Römerschiffe, zu sehen. Diese sind ehemalige Patrouillenboote für die Donau. Aufnahmen mit Genehmigung des kelten römer museum Manching als Zweigmuseum der Archäologischen Staatssammlung München
Besichtigung:
Außer einem Rundgang im Museum bietet sich der vor Ort ausgewiesene Archäologische Lehrpfadan. In Manching und Umgebung befinden sich darüber hinaus Rest aus der Keltenzeit, wie z.B. eine große Wallanlage.